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"Rettet die Elbe"



Bergbauindustrie

Um ein Bergwerk einzurichten, benötigt selbst ein globaler Konzern so viel Kapital, dass er Bundesgenossen sucht, um das Risiko zu verteilen. Als "Ok Tedi Mining Limited" (OTML) gegründet wurde, hielten die australische Broken Hill Proprietary (BHP) 30% der Anteile, Amoco Minerals (Eigenturm von Standard Oil Indiana) 30%, Metallgesellschaft, Degussa and the deutsche Staatsgesellschaft "Entwicklungsgesellschaft" 20%, und der Staat PNG 20%.
Laut OTML wurden 1,4 Milliarden US$ investiert. 300 Mio. Kina (1 K = 1 US$ zu jener Zeit) wurden als Stammkapital eingezahlt, aber 1,1 Milliarden durch Kredite finanziert. Aus den Angaben von OTML geht nicht hervor, wieviel Zinsen für die Kredite zu zahlen waren. Man kann aber aus dem Erlös-Kosten Vergleich folgern, dass es einen vernünftigen Überschuss gegeben haben muss, um BHP zu motivieren, weiterzumachen. Die erste Vorzugsdividende wurde jedoch erst 1991 gezahlt. Der Verdacht drängt sich auf, dass die wirklichen Gewinne ausserhalb von PNG gemacht wurden.
1993 verschoben sich die Eigentumsverhältnisse, denn BHP erhöhte den Anteil auf 60%, Amoco und Metallgesellschaft/Degussa stiegen aus, ein neuer Anteilseigner, die kanadische Inmet stieg mit 20% ein. Im Jahr 1999 kaufte der Staat PNG 8% von BHP und 2% von Inmet, womit er nun 30% der Anteile besitzt.
BHP drohte wiederholt, seinen Anteil zu verkaufen. Das widerspricht eigentlich wirtschaftlicher Vernunft, der Position des Staates, der das Unternehmen unterstützt, und der Meinung von tausenden von Menschen in der Western Province, die von den Jobs und Zahlungen abhängen, Auf der einen Seite spielt BHP die freundliche Entwicklungsagentur, auf der anderen wendet sie brutalen Druck an, dass die Regierung es nicht wagt, Auflagen wegen der Umwelt zu machen, und selbst Umweltschützer nicht einhellig die sofortige Schließung verlangen. Die größte Sorge ist, so wurde auf unserer Pressekonferenz klar, dass BHP an eine ostasiatische Firma oder dergleichen verkauft, die keinem politischen oder wirtschaftlichen Druck ausgesetzt wäre, sich verantwortlich zu verhalten.
Bisher waren die Kosten für Umwelt und fürs Soziale gemäßigt und sicher nicht der Grund, keine nennenswerte Dividende zu zahlen. Selbst die Kosten für eine Tailingspipeline nach Bige, in der Studie auf 130 Mio. US$ geschätzt, würden OTML nicht in den Ruin treiben. Falls es einen wirtschaftlichen Grund gibt, dann könnten es die Wiederherstellungskosten nach Minenschließung sein. Im Schließungsplan werden diese nicht dargestellt, aber da müsste OTML wohl mehr wissen.
Für BHP kommt auch in Betracht, Ok Tedi zu lassen, weil wegen dieses Projekts die ganze Bergbauindustrie diskreditiert wird. Besonders nach der Anklage in Melbourne stand BHP weltweit am Pranger. Die Vorstände sorgten sich:
"Despite the industrys efforts, mining has fallen into increasing public disfavour. Many accept it grudgingly as a necessary evil. Others take as read the assertion that the industry is incompatible with sustainable development. There is a gap, which sometimes seems like a gulf, between the industrys self-perception and how others see it. Societys standards and priorities have shifted. Industrys behaviour must not only shift in line but must where possible try to anticipate future shifts.
The current set of perceptions, if left unchecked, will have a direct effect on the fortunes of the industry. Moreover, they will drive legislation and distort markets in ways that will ultimately harm developing economies, and produce unintended environmental and social consequences."
Sir Robert Wilson, Rio Tinto, Report on the Governors Meeting for the Mining and Metals Industry, 1 February 2000, Davos, Switzerland
Die Sorgen von Robert Wilson, Chef des größten Bergbaukonzerns der Welt, teilen 27 globale Minengesellschaften, und gründeten im Oktober 1999 die Global Mining Initiative (GMI), um herauszufinden, wie Bergbau nachhaltig betrieben werden könne.
Vier global zum Thema Bergbau tätige Organisationen, darunter auch das Mineral Policy Institute, äusserten sich in einem Brief an das Sekretariat der GMI skeptisch:
"There have been serious problems with the process that has been used to select assurance group members and there are underlying structural issues that mean the assurance group has no authority or power". (Mining Monitor)
Immerhin, vermerkt das MPI mit Stolz, haben die Kritiker der Minenindustrie diese überhaupt zu der Aktion GMI bewegt:
"The simple fact that 27 of the worlds largest mining companies felt the need to launch the $7 million Global Mining Initiative (GMI) is a compliment to the efforts of MPI and other organisations in mobilising concern about the impacts of mining. The GMI project is driven by the industrys concern about its "bad press" regarding its environmental and human rights record, and its desperation to counter its waning appeal to the finance sector in the emerging era of "ethical investment" and "new economy"." (Mining Monitor)
Das voluminöse Ergebnis der Analyse wurde von der GMI auf einer Konferenz im Mai 2002 in Toronto vorgelegt. Klare Ziele fehlen, es wird noch nicht einmal ein Verhaltenscodex angestrebt. Eine unabhängige Kontrollinstanz ist nicht vorgesehen. GMI wird die Ok Tedi Mine und die Zerstörung der Umwelt nicht stoppen, und wie es aussieht, wird sie auch nicht künftige "Ok Tedis" verhindern.

Regierung

Als PNG 1975 unabhängig wurde, hatte die Regierung kaum Erfahrung, was es hieß, ein Projekt wie Ok Tedi zu genehmigen. In Anbetracht von Bougainville, das noch von der australischen Kolonialverwaltung genehmigt worden war, wollte die unabhängige Regierung unter Premier Michael Somare mehr Wohltaten herausholen. Sie suchte Rat bei der Weltbank und Entwicklungsagenturen der reichen Länder, die das Projekt wärmstens empfahlen. Die Bedingungen der Partnerschaft zwischen Staat und Unternehmen wurden im Ok Tedi Agreement 1976 festgesetzt, das Somare lobte:
"recognized around the world as possibly the best mining agreement between a developing nation and multinational corporations". (Ok Tedi 24:00)
Um den Anteil an OTML zu kaufen, musste PNG einen Kredit von 60 Mio. US$ aufnehmen bei ausländischen Banken. Wie andere Entwicklungsländer verschuldete sich PNG mehr und mehr im Ausland. Die Einnahmen aus den Investitionen wie Ok Tedi flossen nicht so schnell und in der Höhe, um die Schulden rasch wieder zu tilgen. Um weitere Investoren anzulocken, musste noch mehr Infrastruktur gebaut werden um den Preis noch drückenderer Schulden. Die Handesbilanz wurde zwar durch den Verkauf von Erz verbessert, aber von den Erlösen muss man die im Ausland gekaufte Ausrüstung und die Zahlungen an ausländische Banken abziehen.
Auch Umweltexperten wurden gefragt, aber die Regierung hörte nicht auf sie, siehe die "Smoking Gun Files". Es ist eine billige Ausrede, wie hier von einem Minister, Wissenschaftler könnten nicht rechtzeitig genügend Beweise vorlegen:
"In a country as large, diverse and still unexplored, in both biological and geological terms, as Papua New Guinea, we should not be surprised if we do not always get Environmental Impact Assessments just right at the first attempt". Sir John Kaputin, the Minister for Mining in Papua New Guinea. (John Kaputin, "The role of the resource sector in the economic reconstruction of Papua New Guinea", Mining and Petroleum Investment conference, 29 November 1999) (from Mining Monitor)
Im Jahr 2000 war Somare nach wechselhafter politischer Karriere Bergbauminister geworden. Als solcher besuchte er die Fidschi-Inseln und warnte, der Bergbau wirke zwar anziehend als lukrativer Weg der Entwicklung, aber es gäbe auch ernste Kosten, die eine Regierung vorsichtig machen sollten. Hat Sir Michael, s.o., aus seinen Erfahrungen gelernt?
"We have learnt a lesson and I am saying it loud and clear to the Pacific Island countries to be careful of mining companies" Somare said in May 2000 in Fiji, several weeks before the George Speight-led coup. (11 "PNG warns Govt", Fiji Daily Post, 8 May 2000, page 3. ) (from Mining Monitor)
Die hamburgische Delegation traf in Port Moresby Somares Staatssekretär, Herrn Kuma Aua, der seine Tischrede begann, das Bergbauministerium sei immer sehr "unterstützend" gegenüber der Minenindustrie gewesen. Was bleibt ihr auch nach dem Zukauf weiterer Anteile von OTML, als auf die Gewinne aus den finalen zehn Betriebsjahren zu hoffen? Herr Aua war qua Amt Mitglied des OTML-Aufsichtsrats.



Norddeutsche Affinerie

Um die Versorgung mit Kupfererzkonzentrat zu sichern, wurde der Standort Ok Tedi teilweise von der Degussa und der Metallgesellschaft entwickelt, zu der Zeit die führenden Anteilseigner der NA. Untersützt wurde das von der staatlichen Deutschen Entwicklungsgesellschaft. Neben Gold, das die Degussa verarbeiten konnte, war und ist die Affi das einzige deutsche Unternehmen, das an Kupfererz interessiert ist. Als die Kupfererzkonzentrat-Produktion begann, war es die Metallgesellschaft, die es weltweit vermarktete.

picture from brochure "Ok Tedi, the Environment, and You", OTML and Dep. of Mining

Der Name "Degussa" auf dem Papier zeigt die Geschäftsverbindung an. Das Bild stammt aus einer Broschüre des Bergbauministeriums von 1994.

1997 feierten OTML und Affi die Lieferung der millionsten Tonne Erzkonzentrat. Das entspricht einem Anteil von 20% an der Produktion der Mine bis dahin. Deshalb nennt OTML die Affi auch "largest single smelter customer".
Am Ende der Reise in der Pressekonferenz drückte sich die Affi nur sehr vorsichtig über ihre Verantwortung aus. Sie versprach, ihren Einfluss als Kunde zu nutzen, damit OTML den Umweltschutz verbessere. Aber Druck ausüben, indem die Affi den Kauf des Erzkonzentrats stoppt, wollte sie nicht. Die Affi kündigte an, zu einem sozialen Projekt am Ok Tedi bezutragen. Siehe Text der NA-Erklärung.
In der Diskussion zur Auswertung der Reise (9.1.01) zwischen "Rettet die Elbe", "Pazifik Netzwerk" und dem Vorstand, wollte die Affi ihre Position nicht ändern. Sie bot an, die Global Mining Initiative aufzufordern, die Hütten einzubeziehen (und so eine Global Metals Initiative zu werden) und eine der Diskussionsrunden der GMI in Hamburg zu veranstalten. Ein direkter Beitrag am Ok Tedi werde in Form eines Gesundheitsprojekts erfolgen.

Landowners

Landowner haben eine starke Position in PNG. Die Dorfbewohner um die Mine handelten beträchtliche Entschädigungszahlungen aus. Mit Unterstützung durch OTML machten einige kleine Firmen auf, die meist Vertragsfirmen der Mine sind. 80 Geschäfte mit 1000 Jobs steigen und fallen mit der Mine.
Die Menschen stromab jedoch wurden anfangs vernachlässigt, und als die Zerstörung des Ok Tedi sie bedrohte, ging der Kampf los. Jede Gruppe handelte ein anderes Schema aus, wie und wieviel Entschädigungen sie erhalten sollte. Die härteste Auseinandersetzung begann 1994, als die Aywin und Yonggom, links und rechts des unteren Ok Tedi, OTML und BHP vor einem australischen Gericht verklagten. Man legte den Streit 1996 aussergerichtlich bei. Im Unterschied zu früheren Vereinbarungen, wurde OTML verpflichtet, eine Lösung für die Umweltprobleme zu schaffen, nämlich eine Tailings-Pipeline zu einer sicheren Deponie (Bige) zu bauen. Da OTML zögert, dem nachzukommen, ist die nächste Klage nun eingereicht worden.
Die Landowner gehen nicht einheitlich vor. Täten sie es, wäre OTML wirklich in Schwierigkeiten. Doch OTML verteilt seine Wohltaten auf verschiedenen Wegen, die nicht transparent für die Öffentlichkeit sind. Die eine Landowner-Gruppe mag glauben, sie erhalte mehr als der Rest, die andere, sie werde betrogen. Da nun alle wissen, es geht nur noch 10 Jahre, ist das Rennen für einige eröffnet, noch ein Stück mehr herauszuholen.

Umweltschützer

Umweltschutz ist in der Verfassung von PNG verankert. Doch das ist die Theorie. Bedenkt man die Schwierigkeiten, sind Umweltschützer noch recht erfolgreich in PNG, indem sie die öffentliche und politische Aufmerksamkeit aufrechterhalten.
Mehr noch als in Deutschland schlägt das Versprechen eines Investors auf Arbeitsplätze ökologische Einwände. Die Strategie der Umweltschützer besteht darin, Umweltgerechtigkeit zu verlangen, um öffentliche Zustimmung und politische Unterstützung zu erlangen. Unternehmen aus entwickelten Ländern soll es nicht erlaubt werden, in PNG Dinge zu tun, die in ihrem Heimatland nie genehmigt würden.

Entwurf einer Anzeige von Umweltschützern in Port Moresby

OTML und Regierung gingen nicht fair mit Umweltschützern um. Umweltinformationen waren rar, einseitig, oder zu spät veröffentlicht. Als die Starnberg-Sudie der Evangelischen Kirchen herauskam, wurden sie von Regierungsvertretern beschimpft, sie würden ihr Land und Regierung verleumden. Das übliche Schicksal von Umweltschützern. Nach der Klage in Australien, drängte BHP die Regierung, ein Gesetz zu schaffen, das PNG-Bürgern verbietet, Gerichte ausserhalb des Landes anzurufen.
Vor kurzem änderte OTML seine Informationspolitik, viele Umweltschutzgruppen waren bereits Gäste in Tabubil, um die Mine zu besichtigen. Viele Studien von OTML sind im Internet zugänglich (aber einige der interessanteren Papiere wurden nur von MPI enthüllt). Ob es einen wirklichen Sinneswandel gibt, oder nur eine geschicktere Öffentlichkeitsarbeit, wird sich bei der Diskussion um den Minenschließungsplan erweisen.
Im Fall Ok Tedi wurden die Verträge unterzeichnet, und die Zerstörung kann nicht rückgängig gemacht werden. Schließt man die Mine, um weiteren Schaden zu verhindern, bleibt die Situation schlecht. Zehn Jahre weitermachen, ohne deutliche Verbesserungen bei der Abfallbehandlung, wird alles noch schlimmer machen. Der Schließungsplan im jetzigen Zustand ändert nichts. Die einzige Chance, etwas zu verbessern, liegt in der Diskussion um den Schließungsplan. Die Weltbank hat vorgeschlagen, OTML und Regierung sollten ein Szenario suchen, den Minenbetrieb früher runter- und die Rehabilitation hochzufahren. Für Umweltschützer sind alle Optionen frustrierend.
 
Die Umweltschutzorganisationen Environmental Law Centre PNG, NANGO, NGO Environmental Working Group, Pacific Heritage Foundation, Partners with Melanesia and Greenpeace Pacific erklärten zur Schließung der Ok Tedi Mine, August 1999:
 
1. River systems should not be used to dispose of mine waste

2. Environmental rehabilitation is very important for future
generations. BHP should be prepared to post a bond
[assessed by an independent expert] that will cover the cost
of mine rehabilitation. All environmental damage should be
cleaned up during the rehabilitation on the closure of the
mine.

3. If mining at Ok Tedi continues BHP should:

i. Deal with the overburden of the pit. It should
not continue to be pushed into the Ok Tedi river.

ii. A new safe way should be found to deal with
tailings, even if this means the mine should be
smaller, and new technology found to extract
greater metal content.

iii. BHP shareholders should bear the
environmental cost of mine closure, and should
not be allowed to offload their environmental
responsibilities onto the PNG taxpayer and the
government of PNG.

4. If mining finishes early, BHP shareholders should carry
any cost of social dislocation to the affected people of the Fly
River, by developing alternatives to ensure that those people
have sustainable livelihoods in future. In any case, BHP
should maintain its existing community, commercial,
agricultural, and infrastructural maintenance capacity until
such time as local people can be considered self sustaining.

Kirche

Neuguinea war Ziel intensiver christlicher Mission, seit es als Kolonie besetzt wurde. Diese Mission hatte jedoch nicht den Charakter "glaub oder stirb", wie bei der Kolonisation von Lateinamerika. Verschiedene Kirchen mussten eher um Seelen konkurrieren und deshalb mit zusätzlichen Wohltaten wie Gesundheitsfürsorge und Schulen überzeugen. Im Ok Tedi Gebiet sind Missionen die einzigen Institutionen, die neben OTML soziale Dienste anbieten. Im Schließungsplan betrachtet OTML sie als Kandidaten, die Sozialeinrichtungen übernehmen können. Ob die Kirchen das begrüssen oder eher als zusätzliche Bürde betrachten, hängt von der finanziellen Ausstattung ab, die mit dem "Geschenk" verbunden ist, und wie OTML den Übergang regelt.
Ok Tedi war von den Kirchen als Beispiel erkannt worden, dass die Kirche nicht nur für die Erlösung der Menschen, sondern auch für die Bewahrung von Gottes Schöpfung verantwortlich ist. Das Thema wurde auf breiter Basis in Deutschland diskutiert, nachdem das Starnberg Institut seine Ok Tedi Studie herausgegeben hatte, die vom Evangelischen Missionswerk initiiert worden war. Die Debatte bezog sich weniger auf die Produktion und den Verbrauch von Kupfer in Deutschland, sondern mehr auf den Kontext der Entwicklung in einem Land der dritten Welt. Da nun die Minenschließung in Sicht ist, könnte die Evangelische Kirche in PNG und Deutschland die Debatte wieder eröffnen.
In Deutschland hat jede Kirche eine spirituelle Beziehung zu Kupfer, weil Kirchenglocken aus Bronze gemacht werden. Viele Kirchen in Hamburg sind mit Kupferblech gedeckt. Die Affi hat die Gelegenheit genutzt, hier etwas für ihren guten Ruf zu tun, indem sie dem Jacobi- und dem Petrikirchturm das neue Dach spendierte oder die Statue des Erzengels von St. Michael reparierte, alle drei hamburgische Hauptkirchen. Die Kirche ist so in einer prominenten und delikaten Position, die Frage nach sauberem Kupfer von der Konsumentenseite zu stellen.

"Rettet die Elbe"

"Rettet die Elbe" wird seine Aktivitäten nicht ausweiten und zu "Rettet den Ok Tedi" werden, wir werden keine Ratschläge erteilen und keine Interessengruppe in PNG werden. Wir haben die Affi als "stakeholder" in PNG wieder eingeführt. Unser Bericht soll zur Diskussion über den Minenschließungsplan unter den Umweltschützern in PNG beitragen. Das Ziel unserer Arbeit ist immer noch die Affi, die endlich der Kupferproduzent werden muss, der sauber von der Mine bis zur Ware bis zum Recycling arbeitet. Ok Tedi ist das Beispiel, dass die Umweltprobleme der Kupferproduktion nicht ins Ausland exportiert werden dürfen.
 


Erstellt April 2001
update April 2003


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Förderkreis »Rettet die Elbe« eV


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